Deflation bei Krediten


Unter einer sogenannten Deflation ist ein Prozess zu verstehen, in dem das gesamtwirtschaftliche Angebot die Nachfrage übersteigt und zu den nachhaltigen und zu den allgemeinen Preissenkungen führt. Dies kann die Einkommens- und Gewinnminderungen, das Nachlassen der Investitionsneigung der Unternehmen oder sogar die Arbeitslosigkeit als Folge mit sich ziehen. In Deutschland ist dies zuletzt in der Weltwirtschaftskrise vorgekommen.

Wie zum Beispiel bei den Immobilienblasen kommt es zu einer sogenannten Vermögensdeflation. Vermehrt geschieht dies durch die Finanzierung der Vermögensgegenstände durch die Kreditaufnahme. Das Sinken der Preise von dem Vermögens führen dann zu einer sogenannten Überschuldung des Haushaltes. Dadurch folgen Kreditausfälle und die Banken geraten in Bedrängnis.

Die Geldmenge sinkt immer weiter, da weniger neue Kredite aufgenommen werden, als welche auslaufen oder ausfallen. Die Verbraucher haben keine bzw. schlechte Möglichkeiten sich einen Kredit zu leisten, aus diesem Grund sinkt die Nachfrage in der Volkswirtschaft. Wenn eine Vermögensdeflation besteht, kann sich durch sie eine allgemeine Deflation entwickeln.

Der Ökologe, Herr Heiner Flassbeck, ist der Auffassung, dass erst von einer Schuldendeflation gesprochen werden kann, sobald die Ursachen in der Spekulation durch die Banken, in den steigenden Preisen der Fonds von den Vermögensanlagen oder in dem Kurswert von den verschiedenen Währungen der jeweiligen Länder zu suchen sind.

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